Schützenverein Donaurieden 1957 e.V.
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"Bei dem Verein ist manches anders" (Südwest Presse 25.09.07) Drucken E-Mail
Geschrieben von Franz Glogger (Südwest Presse)   
Dienstag, 25. September 2007, 10:08
JUBILÄUM / Donaurieder Schützen feiern 50-jähriges Bestehen
Bei dem Verein ist manches anders

Kreismeister ohne Schießstand und ein Engel, der den Niklaus vertritt: Die Donaurieder Schützen hatten beim Festabend zum 50-jährigen Bestehen viel zu erzählen.

Oberschützenmeister Arbeiter bekommt Scheibe überreicht
Eine Ehrenscheibe des Ortschaftsrats für den Donaurieder Schützenverein. Er wurde vor 50 Jahren gegründet. Ortsvorsteher Werner-Josef Ströbele (links) und Vorsitzender Hans-Jörg Arbeiter.
FOTO: FRANZ GLOGGER

FRANZ GLOGGER

DONAURIEDEN Vor 50 Jahren trafen sich 14 Donaurieder im "Adler" und gründeten einen Schützenverein. Der runde Geburtstag wurde am Wochenende in der Mehrzweckhalle in Bach gefeiert - ohne Pomp, aber dafür mit vielen Anekdoten. Sie zeigten: Bei dem Verein ist manches anders.

Das begann schon bei den ersten Schießübungen. "Ein bisschen Wilder Westen" herrschte damals in dem beschaulichen Dörfchen, berichtete Vorsitzender Hans-Jörg Arbeiter. Geschossen wurde nämlich auf Schuhkartons, die an den Rand einer Miste gestellt wurden (die SÜDWEST PRESSE hat ausführlich berichtet). Kleinkaliber wurde etwas außerhalb in der Kirchenhalde geschossen. Das Freiluftschießen schulte das Auge, denn bereits zwei Jahre nach Gründung des Vereins holten sich Donaurieder Luftgewehrschützen 11 von möglichen 12 Kreismeisterschaften. Auch mit dem Kleinkalibergewehr wurden Meisterehren geholt, obwohl der Vereine bis heute dafür keinen eigenen Schießstand hat. Trainiert wird deshalb bei Nachbarvereinen.

Aber die Donaurieder haben nicht nur ein Auge für Kimme und Korn, berichtete Arbeiter weiter. Genauso wichtig ist ihnen das Gesellige. Das wird beispielsweise bei Weihnachtsfeiern gepflegt, bei denen auch mal Engel einen unpässlichen Nikolaus vertreten müssen, und bei Bergwanderungen. Dann muss es aber eine knackige Hochtour sein mit Klettersteig und felsigen Gratbegehungen. "In einem solchen Verein, in dem viele an einem Strang ziehen, ist man gern Vorsitzender", bedankte sich Arbeiter bei allen Mitstreitern.

Lob für die hervorragende Kameradschaft gab es auch von den Gastrednern, von Ortsvorsteher Werner-Josef Ströbele bis zum Bezirksoberschützenmeister Leonhard Schunk. Der Vorsitzende des Sportkreises Ulm, Georg Steinle, überreichte Arbeiter mit der Ehrennadel des Landessportbundes. Eine Auszeichnung, die er stellvertretend für die vielen Schaffer im Verein annehme, meinte Arbeiter.

Nach dem offiziellen Teil machten die Schützen das, was sie besonders gut können: Sie feierten mit ihren Gästen und der Donaurieder Band "Jackpot". Geschafft wird wieder nächstes Jahr. Dann bekommt das Vereinsheim einen Anbau mit Umkleidekabinen.

SÜDWEST PRESSE - Ehinger Tagblatt, 25.09.2007
 
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