Schützenverein Donaurieden 1957 e.V.
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Für Schützen war 2010 das „Jahr des Handwerks” (SZ 31.01.2011) Drucken E-Mail
Geschrieben von hd (Schwäbische Zeitung)   
Mittwoch, 2. Februar 2011, 17:26
Bau des Vereinsheims steht vor dem Abschluss - Dank Eigenleistung können Kosten von 90.000 Euro auf 72.000 Euro gesenkt werden

DONAURIEDEN (hd) - Mit mehr als 2000 Stunden Eigenleistung steht der Anbau des Schützenheimes in Donaurieden vor seinem Abschluss. „2010 war das Jahr der Handwerker”, sagte Vorsitzender Hans-Jörg Arbeiter und hoffte, dass die Räumlichkeiten bis Ende Februar fertiggestellt sind. Der Kälteeinbruch hatte mit der Feuchte im Bau die Arbeiten verzögert, doch das Elektrische, die Fliesenarbeiten und die Sanitärinstallation sind abgeschlossen. Mit einem „Tag der offenen Tür” soll der Anbau der Bevölkerung vorgestellt werden. Arbeiter hofft, dass nun in diesem Jahr wieder das Sportliche im Vordergrund stehen kann.

Die Hauptversammlung des Donauriedener Schützenvereins war die erste, die Erbachs Bürgermeister Achim Gaus besuchte. Er konnte sich an Ort und Stelle von dem Baufortschritt und den vielen Aktivitäten überzeugen. Was dem Verein noch fehlt, sind weitere Mitglieder, vor allem Jugendliche. Jugendleiterin Stefanie Glier würde gerne die Jugendbasislizenz ablegen und eine Jugendmannschaft aufbauen. Schriftführer Tobias Fernandez fasste zusammen: Die Maiwanderung und das Fischwurstessen fielen aus, dafür gab es den Saisonabschluss mit Pizza, ein Grillfest und den Ausflug nach München. Kassiererin Monika Glöckler musste über ein Minus von 35.000 Euro in der Kasse berichten, doch der Anbau habe 38.000 Euro verschlungen, so dass im regulären Fall ein Plus vorhanden wäre. Der Verein hat durch sein Bauprojekt noch 36.000 Schulden. Hans-Jörg Arbeiter habe deshalb aber keine Bauchschmerzen, denn einen Teil sieht er spätestens in acht Jahren getilgt. Dass der Anbau nur 72.721 Euro Kosten verursachte, war „nur dank der immensen Eigenleistungen möglich” (geplant waren 90.000 Euro).

Mit seinen 114 Mitgliedern will der Verein flott ins neue Jahr starten. Senioren „Plus50” sollen angesprochen werden, die Teilnahme am Schülerferienprogramm ist abgemachte Sache und in Laterns wird ein Hüttenwochenende steigen. Arbeiter wies die zahlreich anwesenden Mitglieder darauf hin, dass die Kontrollen im Schießbetrieb verschärft werden. Sorgen bereitete ihm der neueste Vorfall in Wiblingen - bei dem getöteten Ehepaar handelt es sich um zwei Schützen. Arbeiter bat alle, noch mehr auf strikte Einhaltung der Vorschriften - Waffenverwahrung und Schießaufsicht - zu achten und mit tadellosem Auftreten in der Bevölkerung positive Zeichen zu setzen.

Keine aktiven Jugendlichen

22 Schützen sind in der Schützenklasse, keine Aktiven in der Jugendklasse. Mit 15 Teilnehmern starteten die Vereinsmeisterschaften, Schützenkönig wurde Hans-Jörg Arbeiter, Vereinsmeister Albert Held. Vereinsmeister der Senioren wurde Willi Rommler. Bei den Kreismeisterschaften hatten die Senioren die Nase vorn: Den ersten Platz in der LG Seniorenklasse erreichte Willi Rommler mit 293 Ringen.


Schwäbische Zeitung, 31.01.2011
 
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